• Neuigkeiten und Hinweise
  • Lernintensivkurse

    Lernintensivkurse

     

    In der besonderen und schwierigen Zeit der Corona-Pandemie erhielten wir von Eltern und auch von Schüler*innen immer häufiger die Anfrage, ob es möglich sei, aufgrund der durch die Corona-Situation veränderten Unterrichts- und Lernbedingungen, Lernintensivkurse anzubieten, in denen die Schüler*innen die Möglichkeit erhalten, Schulstoff mit Hilfe fachkompetenter Anleitung und Coaching nachzuholen, aufzuarbeiten und Lernlücken zu schließen.

    Aus Sicht der Eltern haben viele Schüler*innen Sorgen und Ängste bezüglich ihrer Schulentwicklung aufgebaut.

    Viele hätten das Gefühl, den Schulstoff im überwiegend eigenständigen Lernformat nicht hinreichend verstanden und verinnerlicht zu haben und diese Lernrückstände durch das komplette nächste Schuljahr oder sogar länger mittragen zu müssen.

    Schüler*innen, die ohnehin schon Schwierigkeiten mit ihrer Lernorganisation und Strukturierung hatten, seien mit dem eigenständigen häuslichen Lernen überfordert und ihre Schwierigkeiten hätten weiter zugenommen.

    Um entlastend zu unterstützen, haben wir beschlossen, Lernintensivangebote für die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch für die Klassen 1 bis 13 anzubieten.

    Damit wollen wir allen Schüler*innen, die sich aktuell überfordert fühlen und/oder Leistungs- und Versagensängste entwickelt haben, neben den Bemühungen der Schulen, ein unterstützendes Lernintensivangebot unterbreiten.

    Es wird in kleinen, homogenen Lerngruppen mit maximal vier Schüler*innen gearbeitet.

    Die Kurse beinhalten zehn Stunden à 60 Minuten, die wöchentlich stattfinden.

    Über das eigentliche Lernen, die Aufarbeitung des Schulstoffs und das Ausgleichen von Wissenslücken hinaus, soll das Selbstwertgefühl, die Eigenverantwortlichkeit und das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten aufgebaut und zurückgewonnen werden.

    Neben Methoden der Wissensvermittlung werden selbstverständlich auch unsere lerntherapeutischen Methoden eingesetzt, die darauf ausgerichtet sind, dass die Schüler*innen leichter lernen, weniger vergessen, das Lernen lernen, gute Lernstrukturen aufbauen, die Konzentrationsfähigkeit steigern und leistungsbezogene Ängste verlieren.

    In diesem Sinne möchten wir zu einer guten Bildung und gesunden Entwicklung der Schüler*innen beitragen.

     

    Für weitere Auskünfte, Beratung und Anmeldung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

     

  • Neuigkeiten und Hinweise
  • Sommerferienkurse

    Sommerferienkurse

     

    Für alle Schüler*innen, die insbesondere die Sommerferien zum Vertiefen oder zur Aufarbeitung des Schulstoffes nutzen möchten, bieten wir auch in diesen Sommerferien wieder unsere Ferien-Intensivkurse für die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch von der 1. bis zur 13. Klasse für alle Schulformen an.

    Im Rahmen dieser Kurse werden die grundlegenden Inhalte des jeweiligen Schuljahres gefestigt und Wissenslücken geschlossen. Die Schüler*innen erhalten Unterstützung bei ihrer Lernorganisation. Darüber hinaus werden die Konzentrationsfähigkeit gefördert und Lernstrategien vermittelt.

    Speziell für die Kinder, die im Sommer eingeschult werden und für die Erstklässler, die die Grundfertigkeiten des Lernens wiederholen möchten, bieten wir wieder den „Fit-für-die 1.Klasse“ Ferienkurs an.

    Hierbei geht es um die Förderung der Wahrnehmung (visuelle und auditive Wahrnehmung), der phonologischen Bewusstheit, der Konzentrationsfähigkeit und die Förderung der Graphomotorik (Schwungübungen). Zudem soll der Spaß und die Freude am Lernen im Vordergrund stehen.

    Alle Kurse umfassen sechs Stunden à 45 Minuten, durchgeführt in Form von drei Doppelstunden wöchentlich.

     

    Für weitere Auskünfte, Beratung und Anmeldung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

  • Neuigkeiten und Hinweise
  • Facharbeit zum Umgang mit der Lese-Rechtschreibstörung (LRS) an Schulen

    Im Februar 2020 kontaktierte eine Gymnasiastin (die Schülerin möchte gerne anonym bleiben) der sogenannten Q1-Stufe unser Lerntherapiezentrum mit der Frage, ob sie mit uns in einen fachlichen Austausch über Lese-Rechtschreibstörungen gehen könne.

    Anlass war ihre am Gymnasium im Rahmen der Q1 (Jahrgangsstufe 11) anzufertigende Facharbeit im Leistungskurs Pädagogik.

    Eine solche Facharbeit dient dazu, die Schüler*innen mit den Prinzipien und Formen selbständigen, wissenschaftlichen Lernens vertraut zu machen.

    Neben Theorie, Grundlagen, Daten und Fakten war es der Schülerin ein großes Anliegen, einen praxisnahen Bezug zum Thema LRS herzustellen, zumal sie aus persönlichen Kontakten mit Freund*innen, die eine LRS haben, von deren Schwierigkeiten im schulischen Rahmen wusste.

    Natürlich waren wir gerne bereit, ihr mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und im Rahmen eines Interviews Fragen zu beantworten.

    Die Gymnasiastin informierte sich sehr eingehend über die Ursachen, Diagnostik, Therapie und den Verlauf von Lese-Rechtschreibstörungen. Durch ihre gute Auseinandersetzung mit der Literatur, ihre genauen Analysen, Recherchen und das Stellen kritischer Fragen kam es zu einem fachkompetenten und auch für uns wertvollen Austausch.

    Die Zusammenarbeit mit der Schülerin hat uns viel Freude bereitet und nach Fertigstellung der Arbeit hat sie sich freundlicherweise bereit erklärt, diese auf unserer Homepage zu veröffentlichen.

    „Liebe Schülerin, vielen lieben Dank dafür“.

    Die Arbeit wurde seitens der Schule mit 15 Punkten (sehr gut) bewertet.

    Im Sinne „von Schülern für Schüler“ (und natürlich auch für deren Eltern und Lehrer) mit Sicherheit ein wertvoller Artikel zum Lesen.

    Viel Spaß dabei!

     

    Das Team des LTZ Leverkusen

     

    Umgang mit der Lese- / Rechtschreibstörung (LRS)
    an Schulen

    Pädagogik Leistungskurs

    2019/2020

    01.03.2020

     

     

    1 Einleitung

     

    In Deutschland leiden 12% aller Kinder an einer Form der Lese- /Rechtschreibstörung (LRS)[1], so auch zwei meiner Freunde, welche kaum Unterstützung hinsichtlich der LRS in der Schule bekommen. Daraufhin stellte sich mir die Frage, was eine LRS ist und wie in der Schule mit den betroffenen Schülern umgangen wird. In der vorliegenden Facharbeit gehe ich zunächst darauf ein, wie eine LRS definiert ist und wodurch sie nach neustem Erkenntnisstand verursacht wird. Anschließend erläutere ich, an welchen Symptomen eine LRS erkannt wird und was ihre Komorbiditäten sind. Weiterhin erkläre ich Diagnose und Therapie der LRS. Folgend skizziere ich den Verlauf der Störung und die pädagogischen Handlungsmöglichkeiten einschließlich der Vorgaben für den Umgang mit LRS an Schulen. Abschließend betrachte ich die Erfahrungen einer Lerntherapeutin und einer LRS-Betroffenen und vergleiche sie mit den aktuellen wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen.

     

    2 Aktuelle Erkenntnislage über die LRS

    2.1 Definition

     

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert die Lese- Rechtschreibschwäche / -störung (Legasthenie) als eine Entwicklungsstörung. Die Lese- Rechtschreibstörung (LRS) ist eine Beeinträchtigung im Erlernen der Schriftsprache, die nicht allein durch das Entwicklungsalter, Visusprobleme oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist.[2] Nach den diagnostischen Leitlinien ICD-10, der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, wird unterschieden zwischen einer Lese- und Rechtschreibstörung (ICD-10 F81.0), einer isolierten Rechtschreibstörung (ICD-10 F81.1) und kombinierter Störungen schulischer Fertigkeiten (ICD-10 F81.3).[3]

    • Lese- und Rechtschreibstörung:
      „Das Hauptmerkmal dieser Störung ist eine umschriebene und eindeutige Beeinträchtigung in der Entwicklung der Lesefertigkeiten […]. Das Leseverständnis, die Fähigkeit, gelesene Worte wiederzuerkennen, vorzulesen und die Leistungen bei Aufgaben, für welche Lesefähigkeit benötigt wird, können sämtlich betroffen sein. Mit Lesestörungen gehen häufig Rechtschreibstörungen einher. Diese persistieren oft bis in die Adoleszenz, auch wenn im Lesen einige Fortschritte gemacht wurden. Kinder mit einer umschriebenen Lese- und Rechtschreibstörung haben in der Vorgeschichte häufig eine umschriebene Entwicklungsstörung des Sprechens oder der Sprache.
    • Isolierte Rechtschreibstörung:
      „Das Hauptmerkmal dieser Störung besteht in einer umschriebenen und eindeutigen Beeinträchtigung in der Entwicklung von Rechtschreibfertigkeiten, ohne Vorgeschichte einer umschriebenen Lesestörung. […]. Die Fähigkeiten, mündlich zu buchstabieren und Wörter korrekt zu schreiben, sind beide betroffen.“
    • Kombinierte Störungen schulischer Fertigkeiten:
      „Dies ist eine schlecht definierte, unzureichend konzeptualisierte Restkategorie für Störungen, bei denen sowohl Rechen- als auch Lese- und Rechtschreibfähigkeiten eindeutig beeinträchtigt sind […]. Sie sollte für kombinierte Störungen verwendet werden, welche die Kriterien für F81.2 (Rechenstörung) und F81.0 oder F81.1 erfüllen.“

    2.2 Ursachen

    Laut Schulte-Körne und Galuschka sind die Ursachen der LRS bis heute nicht eindeutig geklärt. Die meisten Studien beschreiben Gruppenunterschiede zwischen Kindern mit und ohne LRS. Es liegen verschiedene Erkenntnisse zur Ursachenklärung vor. LRS kann genetisch bedingt sein und lässt sich oftmals in der Familie zurückverfolgen, was mit Hilfe von Studien zur familiären Häufigkeit und Zwillingsstudien gezeigt wurde. Vermutlich führen genetisch bedingte Faktoren zu veränderten neurobiologischen Prozessen. Auf neurobiologischer Ebene wurden bei Betroffenen Veränderungen der Funktionen insbesondere der linken Gehirnhälfte festgestellt und dadurch eingeschränkte Verarbeitungsprozesse phonologischer Information. Studien mit bildgebenden Verfahren zeigten z. B. eine verzögerte Aktivierung bei der Verarbeitung von Lauten. Die veränderten neurobiologischen Prozesse beeinflussen zudem einige kognitive Bereiche. Längsschnittstudien bestätigen, dass frühkindliche Sprachentwicklungsstörungen mit Lese-und Rechtschreibschwierigkeiten in der späteren Entwicklung zusammenhängen. Somit hängen sprachliche Vorläuferfertigkeiten, wie z. B. Wortschatz und Sprachverständnis, mit der Schriftsprachentwicklung zusammen. Diskutiert werden weiterhin Defizite im Arbeitsgedächtnis und in der Aufmerksamkeit als mögliche Verursachungsfaktoren. Möglicherweise spielen eine verminderte visuelle und auditive Reizverarbeitung eine Rolle. Nach aktuellem Stand der Forschung kann eine Beschäftigung mit Schrift und Literatur in der Familie die Lese- und Rechtschreibleistungen der Kinder positiv beeinflussen, aber eine mangelnde familiäre Leseumwelt kann nicht als Ursache für eine LRS gesehen werden. Auch ein optimaler schulischer Unterricht kann eine LRS nicht verhindern.[4]

    Eine Teilleistungsstörung wie die LRS kann parallel zu einer Lernbehinderung auftreten. Ab einem IQ Wert von unter 70 interpretiert man die Defizite im Rahmen einer Intelligenzminderung.[5] Eine unterdurchschnittliche Intelligenz verursacht nicht zwangsläufig eine LRS. Es gibt durchaus Menschen mit einer Lernbehinderung, die durchschnittliche Fähigkeiten im Lesen und Schreiben besitzen.

    2.3 Symptome und Komorbiditäten

    Wie können Eltern und Lehrer erkennen, ob das Kind eine LRS hat? Erste Anzeichen zeigen sich bereits beim Lesenlernen und zwar, wenn dieses sich sehr mühsam gestaltet. Deutlich wird eine Lesestörung vor allem bei langen und unbekannten Wörtern. Durch den beschwerlichen Leseprozess ist die Lesegeschwindigkeit stark verlangsamt und auch das Leseverständnis ist unzureichend, da die Aufmerksamkeit auf die Worterkennung gerichtet ist. Betroffene Kinder versuchen, ihre Schwierigkeiten zu verbergen und in der Schule nicht aufzufallen, z. B. indem sie Lesetexte auswendig lernen. Kinder mit einer Rechtschreibstörung machen besonders viele Rechtschreibfehler, dasselbe Wort wird wiederholt unterschiedlich falsch geschrieben. Es gibt also nicht typische Fehler. Die LRS zeigt sich nicht nur im Fach Deutsch, sondern auch in anderen Fächern, wie in Mathematik, wenn es z.B. um das Leseverstehen bei Textaufgaben geht. Probleme im Bereich Rechnen sind dann also eine Folge einer Lesestörung. Die schulische Überforderung kann sich negativ auf das Selbswerterleben der Kinder auswirken. Die Motivation, zur Schule zu gehen, kann abnehmen und einige Schüler vermeiden das Lesen und Schreiben. Es können sich Ängste wie Versagensängste entwickeln, die sich an Schultagen in Form von körperlichen Beschwerden wie Bauch- oder Kopfschmerzen und Schlafstörungen zeigen. Oftmals geht die LRS auch mit einer Aufmerksamkeitsstörung einher. Häufig dauern Hausaufgaben sehr lang.[6]

    2.4 Diagnose

    2018 wurde die evidenz- und konsensbasierte S3-Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Lese- und / oder Rechtschreibstörung veröffentlicht. Sie ermöglicht eine wissenschaftlich fundierte, einheitliche Diagnostik und Förderung, initiiert von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) und koordiniert von Herrn Prof. Schulte-Körne.[7]

    Die Diagnose einer LRS beruht zum Einen auf den Ergebnissen psychometrischer Leistungstests sowie der Entwicklungs- und Schulanamnese (Schulbericht, Zeugnisse…), zum Anderen auf den Ergebnissen der körperlichen Untersuchungen (Seh- und Hörfunktionen). Zudem werden differenzialdiagnostische Methoden eingesetzt, die die körperliche und psychische Entwicklung des Kindes feststellen. Die Lernverlaufsdiagnostik dient dazu, spezifische Stärken und Schwächen in der Lernentwicklung im Lesen und/oder Rechtschreiben zu identifizieren. Aufgrund der neuen Studien gelten hinsichtlich der testpsychologischen Untersuchung folgende diagnostische Kriterien: Die Leistung im Testverfahren zum Lesen bzw. Schreiben liegt im Vergleich mit Kindern im gleichen Alter bzw. der gleichen Klassenstufe mindestens eine Standardabweichung unterhalb des Durchschnitts und mindestens eine Standardabweichung unterhalb des eigenen Intelligenzquotient (IQ)-Wertes (erwartungswidrig schwache Leistung im jeweiligen Testverfahren im Vergleich zum IQ-Wert).[8]

    2.5 Therapie

    Die S3-Leitlinie (siehe 2.4) schlägt vor, dass die Therapeuten zunächst das Ausmaß der LRS feststellen, damit gezielt an den jeweiligen Symptomen angesetzt und ein individueller Therapieplan erstellt werden kann.[9] Mit den Schülern wird u. a. geübt, Laute zu unterscheiden und sie zunächst Buchstaben zu ordnen, später Silben und ganzen Wörtern. Beim Lesen und Schreiben geht es darum, Laut und Bild miteinander zu verknüpfen. Es handelt sich um ein Training, welches den Automatismus beim Lesen und Schreiben herstellen soll.[10] Durchgeführt werden Übungen zur Phonem – Graphem-Korrespondenz. Ein Phonem ist die kleinste bedeutungsunterscheidende Einheit des gesprochenen Wortes und ein Graphem ist die kleinste bedeutungsunterscheidende Einheit des Schriftsystems einer Sprache, die ein Phonem repräsentiert[11]. Z. B. hört das Kind ein A und muss dieses mit dem Schriftzeichen für das A in Verbindung bringen. Unterstützend werden Bilder eingesetzt: A wie Apfel. Weiterhin werden Übungen durchgeführt, bei denen einzelne Wörter in Phoneme, Morpheme oder Silben zerlegt werden und Phoneme zu einem Wort verbunden werden.[12] Ein Morphem ist die kleinste lautliche Einheit, welche in unterschiedlichen sprachlichen Zusammenhängen die gleiche Bedeutung trägt.

    Die Kosten einer Lerntherapie werden vom Jugendamt nur übernommen, wenn zusätzlich zu den Problemen im Lesen und Schreiben bereits psychoreaktive Folgesymptome (wie z. B. schulbezogene Ängste, Vermeidungen und Verweigerungen von schriftsprachlichen Anforderungen, Schulunlust) eingetreten sind. Bestehen diese nicht, müssen die Eltern die Lerntherapie selbst finanzieren. Von den Krankenkassen werden die Kosten nicht übernommen.[13]

    2.6 Verlauf

    Eine mangelnde Unterstützung eines Kindes mit einer LRS beeinträchtigt den Schulalltag insofern, als dass nicht nur das Lesen und das Schreiben betroffen sind, sondern auch häufig psychische Belastungen, Lernblockaden und mangelndes Selbstvertrauen hervorgerufen werden. Dies kann zu einer verstärkten Lernproblematik führen und der Schulerfolg kann darunter leiden. Die Betroffenen erzielen häufig nicht den Schulabschluss, der aufgrund ihrer intellektuellen Fähigkeiten möglich wäre. Daraus resultierend werden schlechtere berufliche Qualifikationen erreicht. Studien belegen beispielsweise, dass Erwachsene mit einer LRS häufiger arbeitslos sind. Eine verbleibende Teilsymptomatik im Erwachsenenalter, wie eine beeinträchtigte Lesegeschwindigkeit und häufige Rechtschreibfehler, können den beruflichen Erfolg beeinflussen.[14]

    2.7 Pädagogische Handlungsmöglichkeiten

    Es kann sich positiv auf die Lese- und Rechtschreibleistungen von Kindern auswirken, wenn sich in der Familie mit Schrift und Literatur beschäftigt wird (siehe 2.2). Von Seiten der Eltern ist es wichtig, das Kind emotional aufzubauen und zu unterstützen, da es viel mit Frust umgehen muss und häufig unter Selbstzweifeln leidet.[15]

    Die Schule hat die Möglichkeit, konkrete Fördermaßnahmen umzusetzen. Empfohlene Verfahren sind das „Marburger Rechtschreibtraining“, „Lautgetreue Lese- Rechtschreibförderung“ und „Flüssig lesen lernen“.[16] Abgesehen von der schulischen Förderung ist es wichtig, den Schülern mit LRS eine positive Rückmeldung zu geben und häufig zu loben, wenn Lernfortschritte gemacht werden. Überforderung sollte vermieden werden, wie z. B. lautes Vorlesen oder Schreiben an der Tafel (wenn ein Schüler das nicht möchte). Hilfreich ist es, den Schülern eine verlängerte Lesezeit zu gewähren sowie Texte mit großer Schriftgröße und Zeilenabstand zu gestalten, gegliedert in kleine Abschnitte. Schriftliche Aufgabenstellungen können vorgelesen werden. Der Einsatz eines Diktiergerätes oder eines Laptops sollte erlaubt werden. Tafeltexte sollten in gedruckter Form zur Verfügung gestellt werden. Die Lehrer sollten sicherstellen, dass der Lesetext verstanden ist. Alle unterrichtenden Lehrkräfte sollten gemeinsam unterstützend wirken. Um die Lernmotivation aufrechtzuerhalten, ist ein Nachteilsausgleich in Prüfungen in allen Fächern wichtig, in denen Lesen und Schreiben verlangt wird.[17]

    Laut Informationsschrift zum LRS-Erlass für NRW der Bezirksregierung Düsseldorf richtet sich der Nachteilausgleich an Schüler bis zur Klasse zehn. Weitergehende Maßnahmen ab Klasse elf können in begründeten Einzelfällen auf Antrag analog angewendet werden. Den Kindern und Jugendlichen soll ermöglicht werden, eine Prüfung mit dem Erfolg abzulegen, die ihren tatsächlichen kognitiven Fähigkeiten und Kenntnissen entspricht. Fachliche Inhalte und die Höhe der Prüfungsanforderungen werden nicht verändert. Die Nachteilsausgleiche dürfen bei der Leistungsbewertung und auf Zeugnissen nicht erwähnt werden. Nachteilsausgleiche beziehen sich auf die Veränderungen äußerer Bedingungen der Leistungsüberprüfung wie z.B. Ausweitung der Arbeitszeit in den Klassenarbeiten, Bereitstellen von technischen und didaktischen Hilfsmitteln (z .B. Audiohilfen und Computer) und Nutzung methodisch-didaktischer Hilfen wie größere Schrift und optisch klar strukturierte Arbeitsblätter. Bei LRS kann der Lehrer im Fach Deutsch und in den Fremdsprachen in schriftlichen Arbeiten eine andere Aufgabe stellen, von der Benotung absehen (stattdessen Lernstand aufzeigen und zur Weiterarbeit motivieren), Rechtschreibleistungen nicht in die Beurteilung schriftlicher Arbeiten einbeziehen und in den Fremdsprachen Vokabelkenntnisse durch mündliche Leistungsnachweise erbringen lassen.[18]

    3 Erfahrungen einer Lerntherapeutin und einer Betroffenen mit LRS

    Im Folgenden werden anhand der Auskunft einer erfahrenen Lerntherapeutin und der persönlichen Erfahrung einer LRS-Betroffenen Bezüge zu dem Umgang mit LRS in der Praxis hergestellt.

    Die seit 20 Jahren im Bereich der Lerntherapie arbeitende Therapeutin und Leiterin des Lerntherapiezentrum Leverkusen, Sabine Weddemar-Günther, wurde im Rahmen der vorliegenden Facharbeit im Februar 2020 in Bezug auf ihre Erfahrungen hinsichtlich LRS befragt. Ihre Patienten seien zwischen 6 und 18 Jahre alt. Der folgende Auszug aus der Expertenbefragung bezieht sich auf den Umgang mit LRS an Schulen.

     

    Was kann die Schule tun?

    „Auch die Lehrer sollten für Entlastungen des Schülers sorgen und die LRS ernst nehmen. Bei Kindern mit Leseproblemen sollten sie darauf achten, dass diese Schüler nicht laut vor der ganzen Klasse vorlesen müssen (es sei denn, sie sagen, dass es ihnen nichts ausmacht). Lehrer sollten darauf achten, dass Schüler mit LRS nicht von anderen Kindern ausgelacht oder als dumm dargestellt werden. Im Rahmen des Nachteilsausgleich sind mögliche Entlastungen eigentlich gut geregelt. In schwerwiegenden Fällen sollte für eine Weile keine Benotung der Rechtschreibung erfolgen, in Aufsätzen z.B. nur der Inhalt bewertet werden. Aufgrund der Lesestörung haben oft auch ältere Schüler noch Schwierigkeiten, den Sinn dessen, was sie gelesen haben, richtig zu verstehen. Hier sollte bei Klassenarbeiten mehr Zeit zur Verfügung gestellt werden. Generell sollte dem Schüler mit Geduld begegnet werden. Positive Rückmeldungen und Verstärkung kleiner Fortschritte sind für alle Kinder gut!“

     

    Welche persönlichen Erfahrungen haben Sie mit Schulen und Lehrern im Umgang mit LRS gemacht?

    „Im Laufe der Zeit natürlich sehr viele verschiedene. Während es früher oft einer starken Aufklärungsarbeit bedurfte, die Lehrer für die Schwierigkeiten von Schülern mit LRS zu sensibilisieren, ist dies in den letzten Jahren deutlich besser geworden. Bei Vorlegen eines entsprechenden Attestes nehmen die Lehrer mittlerweile eigentlich gute Rücksicht auf die LRS der Schüler, unterstützen gut und gewähren den Nachteilsausgleich. Mit vielen Lehrern besteht diesbezüglich mittlerweile ein guter Austausch und eine gute Kooperation.

    Schwierig ist es immer noch im Bereich der Fremdsprachenlegasthenie. Es gibt einige Lehrer, die schlichtweg behaupten, dass es diese nicht gebe. Über so etwas ärgere ich mich wirklich sehr und halte solche Aussagen wirklich für inkompetent. Während in der deutschen Sprache Legastheniker zu über 80% auf eine lautgetreue Verschriftung zurück greifen können, funktioniert diese Strategie z.B. im Englischen gar nicht. Dort wird eigentlich fast gar nichts so geschrieben, wie es gesprochen wird. Vokabellernen in Bezug auf die richtige Rechtschreibung lässt diese Schüler oft sehr verzweifeln und natürlich verlieren sie die Lust auf die Fremdsprache, wenn nicht entlastet wird. Also liebe Lehrer, die Fremdsprachenlegasthenie gibt es wirklich! Sie betrifft tatsächlich nicht alle Kinder mit LRS, aber viele. Bitte diesbezüglich Entlastungen schaffen, unterstützen und motivieren.“

    Die Redakteurin der Zeit, Katrin Zeug, erzählt in dem Artikel „Himmel noch mal, diese Buchstaben!“ vom 16.10.2018, als Betroffene ihre persönlichen Erfahrungen mit LRS. Bei ihr und ihrem Bruder seien die Aufsatzhefte nach der Korrektur so rot von den angestrichenen Rechtschreibfehlern gewesen, dass kaum noch etwas zu erkennen gewesen ist. Sie habe trotzdem seit der ersten Klasse Geschichten und Aufsätze geschrieben, sogar den Deutsch-Leistungskurs und die Journalistenschule besucht. Zeug meint, sie habe Glück gehabt: Ihre Lehrerin habe zwar auf Grund der Rechtschreibfehler in den Aufsätzen immer eine Note abgezogen und Diktate mit Note sechs bewertet, die Lehrerin habe die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben aber nicht zum Thema gemacht, sondern sie aufgemuntert, Geschichten zu schreiben und mit ihr über Wortwahl, Satzkonstruktionen und Ideen gesprochen. Obwohl Zeug das Lesen von Texten oder Bücher vermied, haben die Lehrer ihr Interesse an Texten geweckt, so dass sie trotz ihrer Schwierigkeiten gelesen habe. Ihr Bruder hingegen habe Pech gehabt. Seine Lehrerin habe ihn nicht gestärkt, sondern ihn für faul erklärt und sich beim lauten Vorlesen blamieren lassen. Er habe die Schule gehasst, Prüfungsangst entwickelt und ohne Abschluss die Schule nach der zehnten Klasse verlassen.[19]

     

    4 Bewertung der Praxisbezüge

    Die Sensibilisierung auf die LRS-Problematik in Schulen scheint laut Sabine Weddemar-Günther in den letzten Jahren deutlich zugenommen zu haben und damit einhergehend die Unterstützung der Betroffenen auch in Form von Nachteilausgleichen. Auf der Grundlage ihrer Erfahrungen appelliert sie entsprechend der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnislage, dass Lehrer die LRS akzeptieren und nicht ignorieren und darauf achten sollten, dass die Betroffenen nicht bloßgestellt werden und als Außenseiter in der Klasse behandelt werden. Druck und Überforderung sollten in Form eines Nachteilsausgleichs herausgenommen werden. Sie betont, dass es wichtig ist, positive Rückmeldung zu geben und zu verstärken. Worauf die aktuelle Literatur weniger aufmerksam macht, ist die Fremdsprachenlegasthenie, unter der viele Betroffene mit LRS in der Muttersprache leiden. Sabine Weddemar-Günther hofft darauf, dass diese in Zukunft mehr berücksichtigt wird.

    Wie wichtig der richtige Umgang mit LRS in Schulen ist, zeigen die persönlichen Erfahrungen von Katrin Zeug. Die mangelnde Unterstützung ihres Bruders verlief entsprechend dem o. g. ungünstigen Verlauf. Ihre Erfahrungen bestätigen, dass der Umgang in Schulen mit LRS nicht nur Einfluss auf die Entwicklung der Lese- und Rechtschreibfähigkeiten, sondern auch auf die psychische Verfassung und den Bildungs- und Lebensweg von Betroffenen hat. Auch aus ihren Erfahrungen lässt sich entsprechend der aktuellen Erkenntnislage schlussfolgern, dass nicht nur Eltern die Stärken der Betroffenen fördern, das Selbstbewusstsein und die Frustrationstoleranz stärken sollten, sondern auch von den Lehrern sollte Engagement gezeigt werden, indem sie Fehler nicht in den Mittelpunkt stellen, schlechte Noten nicht als Faulheit beurteilen und Interesse am Lesen und Schreiben wecken.

     

    5 Fazit

    Wie sich im Rahmen der vorliegenden Facharbeit herausstellt, hat eine LRS nichts mit Lernrückständen zu tun, die durch vermehrtes Üben aufgehoben werden können. Bei einer LRS handelt es sich um eine Verarbeitungsstörung von Buchstaben. Die Schüler werden sie nicht von selbst überwinden, sie benötigen nach der korrekten Diagnose von einem Facharzt oder Psychologen fachkompetente, lerntherapeutische Hilfe und geeignete Methoden zur Behandlung. In der Regel erleben Kinder mit LRS viele Misserfolge beim Lernen. Häufig stellen sie nicht nur ihre schulische Leistungsfähigkeit, sondern auch sich selbst in Frage. Aus erziehungswissenschaftlicher Sicht benötigen sie sowohl im familiären als auch im schulischen Umfeld nicht nur Unterstützung in der Förderung von Lesen und Schreiben, sondern auch emotionale Unterstützung. Eltern und Lehrer sollten das betroffene Kind in seinem Selbstbewusstsein stärken und Druck und Überforderung herausnehmen, z. B. in Form eines Nachteilsausgleiches und individueller Behandlung durch die Lehrer, um den Bildungs- und Lebensweg des Kindes positiv zu beeinflussen.

     

    6 Literaturverzeichnis

    Nachschlagewerk:

    Remschmidt, Helmut; Schmidt, Martin; Poustka, Fritz (Hrsg.): Multiaxiales Klassifikationsschema für psychische Störungen des Kindes- und Jugendalters nach ICD-10 der WHO, 4. Auflage, Hans Huber 2001

    Bücher:

    Schulte-Körne, Gerd; Galuschka, Katharina: Lese- / Rechtschreibstörung (LRS). Leitfaden Kinder- und Jugendpsychiatrie, 1. Aufl., Hogrefe 2019

    Schulte-Körne, Gerd; Galuschka, Katharina: Ratgeber Lese- / Rechtschreibstörung (LRS). Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher, 1. Aufl., Hogrefe 2019

     

    Online-Zeitschrift:

    Zeug, Katrin: Himmel noch mal, diese Buchstaben! Zeit-online, 16.10.2018:

    https://www.zeit.de/zeit-wissen/2018/06/legasthenie-lesen-schreiben-buchstaben-fehler-nachteilsausgleich (Download: 19.01.20, 10:48)

     

    Internetseiten:

    Bundesverband Legasthenie & Dyskalkulie e.V. (BVL): https://www.bvl-legasthenie.de/legasthenie.html (Download: 25.01.20, 11.36)

    Informationsschrift zum LRS Erlass NRW: (BASS14-01 Nr.1, Stand:01.04.2015), Bezirksregierung Düsseldorf: https://www.brd.nrw.de/Schule_Lehrkraefteausfortbildung/Lehrkraeftefortbildung/Downloads-Fortbildung/Bezirksregierung-Duesseldorf—Info-Schrift-LRS-Erlass-2017.pdf (Download: 16.02.20, 17.44)

    Lerntherapiezentrum Leverkusen (LTZ): https://www.ltz-lev.de/lrs-stoerung/ (Download: 24.01.20, 16.06)

    S3 Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Lese-und / oder Rechtschreibstörung, AWMF-Registernummer 028 -044: https://www.bvl-legasthenie.de/images/static/pdfs/Leitlinien/LF_Leitlinie.pdf

    (Download: 01.02.20, 11.42)

    [1] Ratgeber LRS, S. 26

    [2] Lerntherapiezentrum Leverkusen

    [3] ICD-10, S. 293 – 299

    [4] Leitfaden LRS, S. 11ff

    [5] Ratgeber LRS, S. 20

    [6] Ratgeber LRS, S. 12-15

    [7] Bundesverband Legasthenie & Dyskalkulie e.V.

    [8] Leitfaden LRS, S. 25

    [9] S3 Leitlinie, S. 35

    [10] Zeug, Kathrin: „Himmel noch mal, diese Buchstaben!“

    [11] Leitfaden LRS, S. 1

    [12] S3 Leitlinie, S. 34 ff

    [13] Ratgeber LRS, S. 62 – 64

    [14] Ratgeber LRS, S. 38 – 39

    [15] Ratgeber LRS, S. 61

    [16] Leitfaden LRS, S. 111 – 113

    [17] Ratgeber LRS, S. 54 – 55 und 58 – 60

    [18] Informationsschrift zum LRS-Erlass NRW

    [19] Zeug, Kathrin: „Himmel noch mal, diese Buchstaben!“

  • Neuigkeiten und Hinweise
  • Zufriedenheitsumfrage 2017 bis 2019

    Liebe Familien,

    wir möchten uns bei Ihnen recht herzlich für die Teilnahme an unseren Zufriedenheitsumfragen 2017, 2018 und 2019 bedanken! Sie helfen uns dabei, uns noch besser an Ihre Wünsche und Bedürfnisse anzupassen und damit unsere Versorgungsqualität zu verbessern!

    Genauere Informationen:
    Wir haben einen Fragebogen an alle Familien ausgegeben, die im September des jeweiligen Jahres bei uns waren. Die wesentlichen Ergebnisse der Auswertung sind im Folgenden zusammengefasst (Angaben beziehen sich auf die ausgefüllten Fragebögen, die wir zurückerhalten haben):

    Folgende Fragen wurden gestellt:
    1. “Haben Sie sich bei uns im Großen und Ganzen bisher wohl gefühlt?“
    2. “Würden Sie unser Zentrum Ihren Verwandten/Freunden/Bekannten weiter empfehlen im Bedarfsfall?“
    3. “Konnten wir Ihre Erwartungen erfüllen?“

    –> die ersten zwei Fragen wurden zum größten Teil mit „Ja, immer“ oder „Ja, meistens“ beantwortet – in 2017 von über 90% der Befragten und in 2018 und 2019 sogar von 100% der Befragten! Die dritte Frage wurde in allen Jahren zu über 90% mit „Ja, immer“ oder „Ja, meistens“ beantwortet und bei denen, die sie nicht so beantwortet haben, stand oft dabei, dass die Einschätzung noch nicht möglich ist, da das Kind erst kurzzeitig bei uns war zu Lerntherapie/Lernförderung.

    Dies ist, auch im Vergleich mit Befragungen anderer Institute/Praxen/Kliniken, ein wirklich tolles Ergebnis und wir freuen uns darüber, dass unsere Maßnahmen zur ständigen Weiterentwicklung des Lerntherapiezentrums offenbar auch bei unseren Klienten ankommen!

    Wir haben außerdem nach Verbesserungsmöglichkeiten in verschiedenen, vorgegebenen Kategorien gefragt. Den angegebenen Vorschlägen, bspw. zu den Räumlichkeiten oder einer noch besseren telefonischen Erreichbarkeit, wird nun im Rahmen des QM-Systems nachgegangen um die Wünsche unserer Klienten schnellstmöglich umzusetzen.

    Wie Sie sehen können, fällt das Fazit unserer Befragung insgesamt sehr positiv aus. Wir sind stolz und froh, dass wir mit unseren Bemühungen so ein tolles Ergebnis erzielen konnten!

  • Neuigkeiten und Hinweise
  • Tag der offenen Tür 2018

    Liebe Familien, liebe Kooperationspartner!

    Gerne möchten wir uns für Ihr zahlreiches Erscheinen zu unserem ersten Tag der offenen Tür bedanken!

    Wir haben Sie am Samstag, dem 29.09.2018 zwischen 11 und 15 Uhr in unseren Räumlichkeiten empfangen und Ihnen mit unserem Programm einen hoffentlich guten Eindruck in unsere Arbeit vermitteln können.

    Wir sind mit vielen von Ihnen in sehr fruchtbare Individualgespräche gegangen und haben außerdem versucht mit verschiedenen Kurzvorträgen und Erfahrungsberichten (mit den Schwerpunkten Legasthenie und Dyskalkulie) einen informativen Austausch zu bieten – Ihrem Feedback nach zu urteilen, ist uns dies auch gelungen!

    Um den Tag für Sie nicht nur informativ, sondern auch atmosphärisch angenehm zu gestalten, hatten wir für Snacks und Kinderbetreuung gesorgt – bedies wurde ebenfalls sehr gut angenommen.

    Insgesamt haben wir eine für uns doch überraschende Anzahl von Besuchern bei uns begrüßen können – Eltern, Kinder, Familien, aber auch Kooperationspartner und viele Experten aus den Gebieten Medizin, Logopädie, Ergotherapie, Psychotherapie, aus Sportvereinen, Schulen, Kitas und Familienzentren – wir waren überwältigt wie groß das Interesse war und freuen uns, dass diesem hochaktuellen Thema (Lernstörungen und deren Behandlung) so viel Aufmerksamkeit zukommt!

    Wir freuen uns über den gelungenen Tag der offenen Tür 2018!

     

     

    Anbei finden Sie einige Fotos – bitte berücksichtigen Sie: aus Datenschutzgründen haben wir alle Personen auf den Fotos, die nicht Mitarbeiter von uns sind, unkenntlich gemacht!

     

     

  • Neuigkeiten und Hinweise
  • Gesundheitstag im Forum Leverkusen 2017

    Vielen Dank, dass Sie uns am 30.09.2017 auf dem Gesundheitstag im Forum Leverkusen besucht haben – Wir haben uns gefreut, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!

     

    Sollten Sie nicht beim Gesundheitstag im Forum Leverkusen gewesen sein, so können Sie sich gerne auch telefonsich bei uns melden um einen individuellen, kostenlosen und unverbidlichen Beratungstermin mit uns ausmachen – wir beraten Sie gerne zu allen Fragen rund um das Thema Lernschwächen/Lernstörungen!